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Nächster Stammtisch

am Fr. 17. August

um 20 Uhr

im kleinen Ratskeller

Jüdenstrasse 30, Göttingen

 

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siehe Termine

 

Fliegen an der Winde

Um auch im Flachland in Ermangelung von Bergen das Gleitschirmfliegen ausüben zu können, ermöglicht der Windenschlepp, unseren Sport auch in der Nähe durchführen zu können.


Zunächst: der Windenschlepp hat durchaus seine Reize. Während man bei uns im Mittelgebirge teilweise 30 - 40 min zum Startplatz zu Fuß laufen muss, um dort evtl. nach 3 min. Flugzeit wieder am Boden zu stehen, weil man keine Thermik erwischt hat, oder in einem Schneisenstartplatz lange warten muss, bis der Wind genau von vorne kommt, ist man an der Winde diesbezüglich flexibler. Seitenwind  macht keine Probleme und wenn man absäuft, landet man am Startplatz und lässt sich gleich noch mal hochziehen.

 

Zum Fliegen an der Winde werden außer den Piloten mindestens 2, besser 3 Personen benötigt: Der Windenführer, der Startleiter, der den Startvorgang überwacht und über Funk die Kommandos an den Windenführer weitergibt, und einem Fahrer, der mit einem Fahrzeug das Seil nach dem Schleppvorgang von der Winde wieder zum Startplatz fährt.

 

Beim Windenschlepp wird der Pilot an einem Stahl- oder Kunststoffseil, das abhängig vom Schleppgelände über 1.000m lang sein kann, von einer Motorwinde in die Luft gezogen. Der Zug entsteht dadurch, dass die Winde das Seil mit einen Motor schnell aufwickelt. Sobald der Pilot schräg über der Winde ist, klinkt er das Seil aus und fliiiiegt. Je nach Wind, Startgewicht und Schleppstrecke erreicht man mehrere hundert Meter Höhe. Nicht selten sind die erreichten Ausklinkhöhen weit über denen, die in unseren Mittelgebirgen zwischen Start- und Landeplatz liegen. Dafür ist es im Flachland deutlich anspruchsvoller, eine entsprechende Thermikquelle zu finden, um oben zu bleiben.

 

Auch Drachenflieger können mittels einer Winde starten, dies ist jedoch sowohl für Pilot als auch für den Windenfahrer äußerst anspruchsvoll, weshalb hierfür eine spezielle Ausbildung des Windenfahrers erforderlich ist. Da es immer weniger Drachenflieger gibt und daher den Windenführern die nötige Routine fehlt, wird bei vielen Vereinen aus Sicherheitsgründen das Schleppen von Drachen nicht mehr angeboten.

 

Weitere Informationen zum Windenschlepp für Piloten, Windenführern usw. beim DHV

 

Einen Eindruck vom Windenfliegen erhälst Du in diesem Film mit einer Gopro Schleppkamera.

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© Günther Häßner